Wie du entspannter durch die Tage kommen kannst - beauty-blog.net - Dein deutscher Beautyblog

 

Für die meisten Mädels gibt es wahrlich schönere Tage im Moment, als jene, wenn die Periode anklopft. Oftmals als schmerzhaft und einschränkend erlebt, sind viele Frauen froh, wenn die Tage wieder vorbei sind. Dennoch gehören sie in jeden Monat und wir müssen damit zurecht kommen, darum widmen wir uns im Beutyblog wieder einem reinem Frauenthema.

Seit einige Frauen die immer bekannter werdenden Menstruationstassen  für sich entdeckt haben, schauen sie etwas gelassener und entspannter in die Zeit der Tage. Doch was sind Menstruationstassen überhaupt? Wie funktionieren sie und warum erleichtern sie das Leben während der Tage?

Mehr Gelassenheit dank Menstruationsbechern

Menstruationstassen sind eine tolle Erfindung, die langsam auch bei uns im deutschsprachigen Raum mehr Bekanntheit erlangt. In anderen Ländern wie Großbritannien sind die kleinen „Perioden-Helfer“ schon länger bekannt – und von immer mehr Frauen heiß geliebt. Denn sie haben einige tolle Vorteile, die wir in diesem Artikel gerne einmal näher vorstellen möchten.

Bei Menstruationsbechern oder Menstruationstassen handelt es sich um Auffangbehälter, die – wie der Name sagt – die Form eines Bechers oder einer Tasse haben. Aus weichem Silikon gemacht, werden sie durch eine spezielle Falttechnik in die Vagina eingesetzt. Hier können sie sich nun wieder entfalten. Sitzt die Menstruationstasse richtig, so nimmt sie nun sämtliches Menstruationssekret auf.

Es besteht ein großer Unterschied zu üblichen Hilfsmitteln während der Periode, wie Binden oder auch Tampons. Denn die kleinen Becher nehmen das Blut in den Becher auf, aber saugen sich damit nicht voll – im Gegensatz zu Binden und Tampons.

Bis zu 12 Stunden ohne Wechseln 

Anders ist auch die Dauer, die die Becher haben: Bis zu 12 Stunden können Menstruationsbecher das Blut aufnehmen, ehe sie spätestens geleert werde müssen. Auch hier ein Unterschied: Im Gegensatz zu Binden und Tampons werden die Becher danach nicht weggeworfen, sondern gereinigt und erneut genutzt – bis zu mehreren Jahren.

Die Umwelt wird also deutlich geschont, der Geldbeutel auch, und der Zeitraum bis zum Wechsel der Menstruationstasse ist oftmals größer als bei Tampons und Binden. Letztere sind verhältnismäßig schnell mit Blut vollgesogen und müssen oftmals häufig gewechselt werden.

Das kann besonders in unpassenden Situationen – auf Reisen, bei Wanderungen, während längeren Fahrten im Bus – zu Stress führen. Viele Mädels begrüßen daher sehr die Fähigkeit und Ausdauer der Menstruationstassen, die in einzelnen Fällen bis zu 12 Stunden hält, in den meisten Fällen aber mindestens so lange wie die von Tampons und Binden.

Beim Kauf auf die Größe der Menstruationstasse achten

Natürlich ist das auch abhängig von der Größe des Cups (so werden die Tassen auch genannt) und der Stärke der Blutung der Frau. Die meisten Hersteller von Menstruationsbechern bieten grundsätzlich zwei Größen an: Eine kleinere und eine größere.

Frauen, die noch unter 30 Jahren sind und/oder noch keine Kinder geboren haben, sollten grundsätzlich zu der kleineren Größe greifen. Natürlich kann es Ausnahmen geben und natürlich ist jede Frau und die Anatomie jeder Frau auch ein bisschen unterschiedlich. Daher ist es gut, sich ein wenig in das Thema hereinzulesen und die angegebenen Größen der Menstruationstassen zu vergleichen.

Die Beliebtheit von Menstruationsbechern steigt stetig

Wer bis hierhin gelesen hat, bekommt einen Eindruck davon, warum die Menstruationsbecher langsa aber stetig beliebter werden, in Europa und auch bei uns im deutschsprachigen Bereich. Natürlich braucht es ein wenig Übung bei den meisten Frauen, bis die Umstellung geglückt ist und das anfängliche „Fremdeln“ mit den Bechern überwunden ist. Doch das war ja auch damals bei den ersten Kontakten mit Tampons und Binden nicht anders, wenn wir uns zurückerinnern.

Erfreulich ist, dass ein Großteil der Frauen, die die Menstruationstassen ausprobiert haben, diesen Versuch nicht bereut haben. Im Gegenteil: Viele sind danach bei den Tassen geblieben, andere nutzen sie im Wechsel mit Tampons oder Binden während der Tage. Nur ganz wenige Mädels sind gar nicht mit den Hilfsmitteln zurecht gekommen.

Geduld und Zeit für das Ausprobieren der Menstruationsbecher

Ein wenig Geduld und Zeit ist hilfreich, um sich den Druck zu nehmen beim Herantasten und Ausprobieren der Menstruationsbecher. Denn je entspannter der Körper ist, desto leicht wird er die Tasse auch aufnehmen.

Einige Frauen berichten sogar, dass die Becher schließlich so gut saßen, dass sie sie fast vergessen haben während dem Tragen. Einen Versuch ist es also definitiv wert.


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